ShakeLear

"Respektlos und klug!
Bea von Malchus kann Geschichten erzählen wie keine Zweite."
Badische Zeitung

"Queen Lear ….In Shake Lear! schüttelt Bea von Malchus mühelos Shakespeares Tragödie aus dem Ärmel ihres bewundernswert raffinierten Kostüms. Lear selbst als greisen Vater dreier Töchter, den geblendeten Herzog von Gloucester, Lears Topberater Kent bis zu den bösen Töchtern Goneril und Regan, „sexy Edmund,“ den Bastard und „Stotter Edgar“, den legitimen Sohn Gloucesters bis hin zu Cornwall, Regans fürchterlichem Ehemann, einem Zigarren paffenden Sachsen. Wie macht sie das nur? Diese blitzschnellen Wechsel von einer Rolle zur nächsten, vom zusammengesunkenen Lear mit weinerlicher Stimme zur herrisch pervertierten Schutzmantel- Madonna der Goneril, vom zur Tarnung unter der Kutte alemannisch sprechenden Kent bis zur zickig spitzen Regan? Und alles auf einem Hocker : Das Reiten, das Kämpfen und das Jammern, das Fluchen und Täuschen,Verführen, Verfluchen und Intrigieren, manchmal auch zu punkrockiger Musik das Singen, alles zusammengehalten von Shakespeares Narren..... Dieser wird sich am Schluß zu Shakespeare persönlich aufmachen, um dem Dramatiker einen freundlicheren Ausgang der horriblen Geschichte abzuringen.: Hochzeit mit seiner geliebten Cordelia und Zwillinge. Wie man weiß, geht „King Lear „ komplett anders aus, doch die finale nihilistische Zuspitzung der Tragödie mit der Ermordung der guten Tochter, dem tödlichen Eifersuchtsdrama der bösen Schwestern bis zum Tod des gramgebeugten Vaters erspart Bea von Malchus dem Publikum. Das ist gut und richtig so. Man hat genug gesehen, sich an der umwerfenden Virtuosität, und dem trockenem Witz und der souveränen Bühnenpräsenz der Malchus erfreut. Das Publikum erlebt in Shake Lear nicht ohne Staunen wie aus einem der schwärzesten und heillosesten Stoffe der Weltliteratur eine Seifenoper a la Dallas werden kann - nur sehr viel lustiger, - wie das Schreckliche, bevor man es nicht mehr aushält , ins Komische kippen kann, wie jeder Witz ein Abgrund ist. Kein Wunder, daß bei Shakespeare die Narren so eine große Rolle spielen. Bea von Malchus aber ist die Königin aller Narren."   Badische Zeitung

"Schauspiel-Solo in höchster Vollendung Kann eine Tragödie wie Shakespeares König Lear von einer einzigen Person überzeugend aufgeführt werden? Das scheint kaum vorstellbar. Und doch ist es möglich , wovon sich das begeisterte Publikum überzeugen konnte, denn die Akteurin des Abend ist ein Phänomen. Ein Kostüm und ein Hocker reichen ihr aus, um die zwölf Hauptakteure von Shakespeares düsterem Stück überzeugend darzustellen. Doch so minimal ihre Mittel sein mögen, so groß ist die Wirkung ihrer Darstellung . Bea von Malchus spielt sämtliche Rollen nicht, sie lebt sie und glänzt in ihrer Produktion mit einem schier unfassbaren Reichtum an Ebenen, Brechungen Humor, Musikalität und Phantasie.... Shake Lear bietet schauspielerische Höchstleistung und eine absolut wahnwitzige Verbindung von Tragik und Komik."   Lörracher Zeitung

"Ein Feuerwerk an Rollen und Einfällen ...und alle, alle verkörpert Bea von Malchus, das ist es, was ihr so schnell keiner nachmacht: von einem Moment auf den anderen ist sie jemand anderes. Ihr Erzähltheater ist ein funkelndes Einzelstück und ihr erfrischend frecher und doch hoch gebildeter Umgang mit großen Stoffen der Weltliteratur ist immer wieder ein Erlebnis."   Schwarzwälder Bote

"...möglich aber sinnlos! Darf ein tragischer Abend so komisch sein? Er darf, wenn Bea von Malchus ihn ersonnen hat. Sie versteht es, ihrem Lear eine Trennschärfe, Pointiertheit und lässigen Humor abzuringen, daß man sich fragt, ob hier das Gehirn gekitzelt und das Zwerchfell angestrengt wird oder anders herum. Virtuos, sinnlich, intelligent und mehr als sehenswert."   Allgemeine Zeitung

"Urkomisch , spannend und tiefsinnig Bea von Malchus zeigt in ihrem rasanten und unverschämt satirischen Abend eine kaum glaubliche stimmliche Bandbreite... Shake Lear überzeugt als umwerfend spannendes Stück mit komischem Tiefsinn."   Schaffhauser Nachrichten